Wie funktioniert der Lernplan?
Der Jurafuchs Lernplan – So funktioniert's
Der Lernplan strukturiert dein Lernpensum bis zu einem festen Datum – etwa deinem Prüfungstermin. Er enthält alle prüfungsrelevanten Inhalte samt Wiederholungsschleifen und passt sich dynamisch an dein Lerntempo an.
Wie richte ich den Lernplan ein?
In wenigen Schritten ist dein persönlicher Lernplan einsatzbereit:
1. Ziel auswählen
Zuerst legst du fest, wofür du lernst: Jurastudium oder Rechtsreferendariat? Davon hängt ab, welche Prüfungen und Lernpläne dir später angezeigt werden.
2. Prüfungstermin auswählen
Wähle das Datum, bis zu dem du den Stoff sitzen haben möchtest – Klausur, Zwischenprüfung oder Examen. Daraus berechnet Jurafuchs deine verfügbare Lernzeit und das tägliche Pensum. Du kannst den Prüfungstermin auch zunächst offen lassen, wenn Du das genaue Datum noch nicht kennst. Und Du kannst ein einmal gewähltes Daum auch später noch ändern.
3. Lerntage auswählen
Lege fest, an welchen Wochentagen du lernen willst. So kannst du das Wochenende freihalten oder bewusst Pufferzeiten einplanen.
4. Hochschule auswählen
Damit der Lernplan zu deinem Curriculum passt, wählst du deine Hochschule aus.
5. Prüfung auswählen
Wähle die konkrete Prüfung, auf die du dich vorbereitest – z. B. Zivilrecht Kleiner Schein, Strafrecht Großer Schein, das Erste oder das Zweite Juristische Staatsexamen.
6. Wiederholungen festlegen
Bestimme, wie oft du den Stoff wiederholen möchtest. Mehr Wiederholungen bedeuten besseres Behalten – aber auch ein größeres tägliches Pensum. Hier lohnt sich ein ehrlicher Blick auf Deinen Kalender und Deine Motivation.
7. Lernplan auswählen
Für viele Rechtsgebiete bietet die Jurafuchs-Redaktion mehrere kuratierte Lernpläne an – typischerweise:
Komplett – der gesamte prüfungsrelevante Stoff
Intensiv – vertiefter Überblick über alle wesentlichen Inhalte
Basis – die wichtigsten Grundlagen kompakt
So kannst du den Stoffumfang an deine verfügbare Zeit und an deine eigenen Ambitionen anpassen. Wenig Zeit bis zur Klausur? Dann ist der Basis- oder Intensiv-Plan meist die realistischere Wahl.
8. Lernstoff aufteilen: parallel oder blockweise
Parallel – Du bearbeitest jede Woche mehrere Themen gleichzeitig. Das sorgt für Abwechslung und ein breiteres Wissensfundament.
Blockweise – Du schließt ein Thema vollständig ab, bevor du das nächste anfängst. So kannst du dich intensiv auf ein einzelnes Rechtsgebiet konzentrieren.
Je nachdem, wie du dich entscheidest, folgt ein passender Feinjustierungs-Schritt:
8a. Lerntage verteilen (bei „Parallel")
Per Drag-and-Drop ordnest du die Rechtsgebiete den einzelnen Wochentagen zu. So kannst du deinen Jurafuchs-Plan z. B. mit deinem Vorlesungs- oder Repetitoriumsplan synchronisieren: Sachenrecht-Vorlesung am Mittwoch? Dann steht bei Jurafuchs mittwochs ebenfalls Sachenrecht an.
8b. Reihenfolge anpassen (bei „Blockweise")
Du legst fest, in welcher Reihenfolge du die Rechtsgebiete durcharbeitest. Sinnvoll z. B., wenn du erst die Themen abschließen willst, die in deiner nächsten Klausur drankommen, oder wenn du mit einem starken Gebiet warmlaufen möchtest, bevor du dich an die Knackpunkte setzt.
9. Iterativ oder linear lernen
Diese Option erscheint, wenn es für deine Prüfung mehrere Lernpläne gibt.
Iterativ (unsere Empfehlung) – Du arbeitest den Stoff in mehreren Durchgängen durch: erst die Basics, dann die Kür. Das hat zwei Vorteile:
Sicherer bei Zeitnot: Wenn du den Plan zeitlich nicht ganz schaffst, hast du in allen Themen einen soliden Grundstock – statt in einem Kapitel Expertenwissen und in anderen gar nichts.
Lernwissenschaftlich klüger: Durch die Durchgänge entsteht automatisch ein Wiederholungseffekt. Außerdem ist es sinnvoller, erst in die Breite zu gehen und dann – mit etwas Überblick – in die Tiefe.
Linear – Du arbeitest den Stoff in einer einzigen, durchgehenden Abfolge ab. Das ist der klassische Modus, dem auch Vorlesungen, Lehrbücher und Skripte folgen.
Häufige Fragen
1) Passt sich der Lernplan an, wenn ich an einem Tag weniger lerne?
Ja. Der Lernplan ist intelligent und passt sich automatisch an. Schaffst du an einem Tag weniger als geplant, wird der Reststoff auf die verbleibenden Tage neu verteilt – kein Stoff geht verloren. Umgekehrt kannst du auch vorarbeiten und mehr lernen als vorgesehen.
2) Was kann ich tun, wenn das Lernpensum zu groß wird?
Wird dein tägliches Pensum zu umfangreich, hast du drei Stellschrauben:
a) Wiederholungsschleifen reduzieren Hast du beim Erstellen mehrere Wiederholungsrunden eingeplant, kannst du die Anzahl jederzeit verringern – etwa von zwei auf eine Runde.
b) Auf einen kompakteren Lernplan wechseln Bietet Jurafuchs für deine Prüfung mehrere Pläne an, kannst du jederzeit umsteigen – z. B. vom Komplett- auf den Intensiv- oder Basis-Plan. Wenn du merkst, dass du dein Pensum nicht schaffst, ist das meist die sinnvollste Lösung.
c) Lernzeitraum verlängern Du kannst die Dauer deines Lernplans nachträglich verlängern. Dadurch wird jeder einzelne Tag entlastet und du hast mehr Zeit pro Thema.
💡 Wichtig: Egal, welche Anpassung du vornimmst – am Ende zählt, dass du einen realistischen Lernplan hast, den du auch langfristig durchhältst.
Du hast weitere Fragen? Melde dich gern im Jurafuchs-Forum oder beim Jurafuchs-Support!
Viel Erfolg beim Lernen – du schaffst das!