Handelsrecht ist ein zentraler Teil des Zivilrechts – wer sich hier auskennt, kann rechtliche Probleme im Wirtschaftsverkehr sicher lösen.
Warum ist es wichtig, die Kaufmannseigenschaft zu verstehen? Sie entscheidet darüber, ob die Regeln des Handelsrechts anwendbar sind.
Handelsrecht lernen ist anspruchsvoll – spätestens, wenn Du wissen willst, wie sich die speziellen Pflichten beim Handelskauf von allgemeinen Kaufverträgen unterscheiden.
Mit Handelsrecht begreifst Du, warum ein Handelsvertreter auch ohne schriftlichen Vertrag Provision beanspruchen kann.
Handelsrecht überrascht – wer die Rügepflicht im Handelskauf ignoriert, verliert schnell seine Gewährleistungsansprüche.

Welche Themen kommen auf mich zu?
Handelsrecht umfasst 8 Themenbereiche:
Einführung
Der Kaufmannsbegriff
Die Handelsfirma
Haftung bei Übertragung eines kaufmännischen Unternehmens
Vertretung des Kaufmanns
Handelsregister
Handelsgeschäfte
Handelskauf
Wissenswertes über Handelsrecht
Das Handelsrecht ist ein Spezialbereich des Zivilrechts und findet sich hauptsächlich im Handelsgesetzbuch (HGB). Es ergänzt die allgemeinen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) um spezifische Regeln für den kaufmännischen Verkehr.
Im Mittelpunkt des Handelsrechts stehen die besonderen Anforderungen des Wirtschaftslebens. Während das BGB auf private Rechtsverhältnisse zugeschnitten ist, regelt das Handelsrecht die Beziehungen zwischen Kaufleuten und Unternehmen.
Ein fundiertes Verständnis des Handelsrechts ist unerlässlich, um im Wirtschaftsverkehr sicher agieren und die besonderen Pflichten und Rechte von Kaufleuten richtig einordnen zu können.
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Zivilrechtliche Nebengebiete > Handelsrecht
Das kaufmännische Zurückbehaltungsrecht, § 369 HGB
Kaufmann A ist Inhaber einer Kfz-Werkstatt und hat gegen Kaufmann B eine Forderung aus einem Reparaturauftrag in Höhe von €10.000. B überlässt A ihren Transporter, welcher ihn verkaufen soll. B überlegt es sich jedoch anders und verlangt den Transporter am nächsten Tag wieder heraus. A verweigert die Herausgabe.

