Prof. Emanuel Towfigh zur „Apotheken“-Entscheidung des BVerfG

Jurafuchs Podcast #008 | Was schützt die Berufsfreiheit und unter welchen Voraussetzungen kann sie eingeschränkt werden? | BVerfG, Urteil vom 11.06.1958 – 1 BvR 596/56

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Zusammenfassung

2021 feiern wir 70 Jahre Bundesverfassungsgericht. Aus diesem Anlass ergänzen wir unseren Spruchreif-Podcast ab Ende 2021 um ein neues Segment: Spruchreif KLASSIKER. Wir diskutieren Leitentscheidungen aus 70 Jahren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Wir zeigen auf, warum diese Entscheidungen so berühmt sind, wie sie die Rechtsprechung und das Leben in Deutschland geprägt haben und warum sie heute noch Relevanz entfalten.

In der ersten Folge von Spruchreif Klassiker diskutieren wir das berühmte Apotheken-Urteil vom 11. Juni 1958 (1 BvR 596/56). Es handelt sich um eine der Leitentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die nicht nur jede Studentin und jeder Student kennen sollte, sondern die auch das berufliche Leben der Menschen in Deutschland bis heute prägt. 

Professor Emanuel V. TowfighInhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Empirische Rechtsforschung und Rechtsökonomik an der EBS Law School in Wiesbaden, ruft diese Leitentscheidung in Erinnerung und bettet sie in ihren Kontext ein. Professor Towfigh legt dar, wie das Bundesverfassungsgericht die Berufsfreiheit verfassungsrechtlich auflädt, warum es die berühmte „Drei-Stufen-Theorie“ entwickelt, und welche Auswirkungen die Entscheidung bis heute hat. Zudem schlägt Professor Towfigh den Bogen nach Europa und zeigt auf, wie die Berufsfreiheit europarechtlich geschützt wird.  

Erwähnte Gerichtsentscheidungen

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts geht es hier

Die Besprechung des Urteils in der Jurafuchs App findet ihr hier.

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